Hexe 2011

Besucherzaehler

Großes Theater mit der kleinen Hexe am 21. Juni 2011

– Ein schwungvolles Hexenwerk  –

 

Wie immer stand zum Abschluss des Schuljahres „großes Theater“ auf unserem Programm. Die kleine Hexe ist inzwischen reibungslos über die Bühne gegangen. Die Zuschauer waren während der Aufführung Feuer und Flamme. Vermutlich war es deshalb so heiß in der Sporthalle. Am Hexenfeuer lag es nicht, denn das sorgte durch den eingebauten Ventilator eher für etwas Abkühlung.

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Mit einer Spieldauer von knapp 70 Minuten war das Stück ein richtiges „Hexenwerk“. Die  Hauptrollen hatten wir mit vier kleinen Hexen und vier Raben besetzt, die dann in „fliegendem Wechsel“ eingesetzt wurden. Damit die Hexen und Raben auch tatsächlich über die Bühne fliegen konnten, wurde das ganze Stück mit allem Drum und Dran an den Turnringen in der Sporthalle „aufgehängt“. Und so bekamen die zahlreichen Zuschauer eine besonders „schwungvolle“ Theatervorstellung mit einigen akrobatischen und musikalischen Einlagen zu sehen.

Das Haus der kleinen Hexe hatte zwar nur eine Breite von zwei Metern, aber die Spitze des Daches erreichte bei fast vier Metern den ersten herausragenden Höhepunkt des Stückes. Hinter den Kulissen lief alles wie am Schnürchen. Türen und Fenster ließen sich öffnen und schließen. Der Schornstein wuchs auf Kommando in die Höhe und senkte sich wieder oder er rauchte wie ein Schlot. Neben dem qualmenden Schornstein gab es einen rauchenden Maronimann-Ofen. Durch ein weitverzweigtes Rohrsystem wurden dazu Qualm und Rauch aus einer Nebelmaschine unter der Bühne an die verschiedenen Spielorte verteilt.


„Klima-technisch“ hat die Geschichte von Otfried Preußler mit Feuer, Sturm, Wolken, Schnee, Blitz und Donner einiges zu bieten: Ventilatoren sorgten während der Aufführung für Sturm bzw. Feuer. Für Blitz und Donner standen ebenfalls die entsprechenden Geräte bereit. Und Schnee mitten im Sommer zu erzeugen wäre mit der speziell entwickelten Beschneiungsanlage geradezu ein Kinderspiel gewesen. Aber manchmal ist alles wie verhext. Der Schnee ist ins Wasser gefallen.

Dafür flogen Hexenbesen, Hexenbücher und ein riesiger Kugelblitz über die Köpfe der Schauspieler hinweg, Tannenzapfen und Zweige fielen vom Himmel, es regnete Klopapierrollen und weiße Mäuse. Aus dem Hexenbesen wuchsen Blumen und ein großer Stein versank plötzlich auf Nimmerwiedersehen im Boden. Und weil die kleine Hexe auch noch einen Schneemann lebendig hexen sollte, musste zuvor – mitten im Sommer – ein lebensgroßer Schneemann aus Papp-Masché und Draht zusammenkleistert werden. Da war leider nichts zu machen mit unserer ganzen Hexenkunst.

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Ein besonderer Service des Hexenhauses: Für alle nicht deutsch-sprechenden Zuschauer wurde der spanische Text – wie es bei bikulturellen Veranstaltungen eigentlich selbstverständlich sein sollte – per PowerPoint auf der Leinwand präsentiert.

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Drehbuch, Bühnenbild, Technik und Regie: Siegfried Fischer mit Gianna Fischer


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